Mobile Ansicht

 
  Besucher:
       Aufrufe:
Gestern:
54
200
Diese Woche:
329
1205
Letzter Monat:
1718
11688
Dieses Jahr:
22211
84579
Jetzt online:
2
Besucher
 




Webradio Verzeichnis

 

Mini-Lügendetektor – FC0132

Mini-Lügendetektor

Das Prinzip eines Lügendetektors dürfte jedem bekannt sein. Aufregungen verursachen nicht zur Herzklopfen und wacklige Knie, sondern auch feuchte Hände. Wenn die Haut feuchter wird, ändert sich auch der Hautwiderstand. Genau darauf reagiert der hier beschriebene Lügendetektor. Er hat zwei Anzeigemöglichkeiten: einmal die direkte Reaktion einer Person auf unangenehme Fragen und dann den allgemeinen Gemütszustand, den man durch Messung des Hautwiderstandes über einen längeren Zeitraum ermitteln kann. Als Sensoren kann man zwei unisolierte möglichst flexible Drähte verwenden, die um zwei Finger oder um einen Finger und ein Handgelenk gewickelt werden. Die ganze Schaltung wird mit zwei 9V-Batterien gespeist, um zu vermeiden das die Gemütsverfassung der Prüfperson durch die 230 V aus dem Netz beeinträchtigt wird. Die Signale an den Eingängen gelangen über den als Puffer geschalteten Operationsverstärker A1 zum Messinstrument A, das auf jede Veränderung des Widerstandes und somit auch der Spannung anspricht. In der Mitte der Skala sollte eine Nullstellung vorhanden sein. Für diesen Zweck eignet sich z.B. ein Mitteninstrument, wie man es bei FM-Empfängern häufig findet.
 
Der Kondensator unterdrückt Brummspannungen. Der Operationsverstärker A2 arbeitet als Integrator, mit dessen Hilfe sich die Schaltung automatisch auf den durchschnittlichen Hautwiderstand einer Person einstellt. Die Zeit, die man zum Ermitteln dieses Wertes braucht, hängt hauptsächlich von R5, C2 und C3 ab. Das Messergebnis lässt entsprechend lange auf sich warten. Zum Messen kann man ein normales Universalmessgerät nehmen. Die antiparallel geschalteten Dioden D1 und D2 sorgen dafür, dass die Schaltung sich schnell genug einregelt. Die Trägheit der Schaltung lässt sich mit P1 einstellen. Da der Hautwiderstand von Mensch zu Mensch verschieden ist, kann es nötig sein, den Wert von R1 anzupassen. Bei Menschen, die von Natur aus schon feuchte Hände haben muss R1 verkleinert werden, damit die Messergebnisse nicht verfälscht werden. Um allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, kann R1 durch ein Poti ersetzt werden. Typisches Kennzeichnen für Menschen mit feuchten Händen ist der niedrige Hautwiderstand, d.h. die hohe Spannung an Ausgang B.


Download Schaltplan


 
 
Tags: , ,

Hinterlasse einen Kommentar