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Treppenhauslicht-Automat – FC0159

Treppenhauslicht-Automat

1-Chip-Timer mit Triacausgang

Zu den bereits bekannten Timer-ICs gesellt sich mit dem UAA 3000 von Valvo ein weiterer hinzu. Die Vorteile:

  • direkter Anschluss an das Lichtnetz
  • direkte Ansteuerung des Triacs
  • zündet den Triac ohne besondere Massnahmen im Nulldurchgang der Wechselspannung, so dass jegliche Entstörmassnahme überflüssig ist
  • kurzzeitiger Netzausfall (einige Sekunden) hat keine negative Auswirkung auf die Timerfunktion
  • kompakter und einfacher Aufbau.
Gegen all diese Vorteile fällt der einzige Nachteil kaum ins Gewicht: Das Raster der einstellbaren Zeit ist relativ gross. Es sind entweder Zeiten von 1-15 Minuten im Minutentakt wählbar oder von 1-15 Stunden in Stundentaktung. Die Schaltung ist jedoch an Einfachkeit kaum zu übertreffen. Das IC erhält die notwendige Versorgungsspannung direkt aus dem Lichtnetz. Es arbeitet mit einer negativen Versorgungsspannung und einem "negativen" Taktsignal, deshalb ist der Pluspol von C1 mit GND verbunden. Der Kondensator dient als Puffer und unterdrückt Störungen bei kurzzeitigem Netzausfall.

Die gewünschte Zeit stellt man so ein: Zunächst ist aber zu klären, ob der Timer in Minuten- oder in Stundentaktung arbeiten soll. Bei der Stundentaktung bleibt die Verbindung J5 offen, während beim Minutentakt diese Verbindung erforderlich ist. Für die Programmierung 1-15 werden nun die Verbindungen J1-J4 entsprechend dem BCD-Code eingesetzt. Die genaue Belegung geht aus der Tabelle weiter unten hervor. Anstelle von festverdrahteten Brücken machen fünf Schalter die Programmierung wesentlich einfacher. Ist die gewünschte Zeit vorprogrammiert, genügt ein kurzer Druck auf Taster S1, um den Timer in Betrieb zu setzen. Der angeschossene Triac wird durch den nun fliessenden negativen Gate-Impuls gezündet. Den Wert des Gate-Impulses stellt der Widerstand R4 ein. Es gilt: Für R4 = unendlich beträgt der Gatestrom 6,5 mA; ist R4 Null Ohm, steigt der Gatestrom auf 40 mA an. Mit dem gewählten Widerstandswert von 5k6 stellt sich der Gatestrom auf ca. 15 mA ein. Das ist ausreichend, um den angegebenen Triac zu zünden. Der interne Null-Durchgangsdetektor des Timers ist über R3 mit dem Wechselspannungsnetz verbunden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Triac nur im Nulldurchgang der Wechselspannung zündet und so keine hochfrequenten Impulse entstehen, die sich dann als Störungen in benachbarten Radiogeräten unangenehm bemerkbar machen. Der angeschlossene Triac kann ungekühlt eine Last von 20 Watt schalten. Bei ausreichender Kühlung kann die angeschlossene Last maximal 800 Watt betragen. Die Platine mit Bestückungsplan macht den Schaltungsaufbau recht einfach. Die Platine ist in ihren Abmessungen so klein gehalten, dass beispielsweise der direkte Einbau in die Anschlussdose der Treppenhausbeleuchtung möglich ist. Neben der automatischen Treppenhausbeleuchtung sind natürlich auch noch andere Einsatzmöglichkeiten denkbar. Beispielsweise als Schlummer-Timer, der nach dem Einschalten die Zimmerbeleuchtung ausschaltet, wenn man es selbst vor dem Einschlafen nicht mehr geschafft hat. Oder als Weck-Timer, der anstelle der Lampe ein akustisches Signal in Betrieb setzt und so das Ende des Mittagsschlafes anzeigt. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.


Bauteile:

R1,R2	= 33 k/ 0,5 W
R3	= 1M8
R4	= 1M8
R4	= 5k6
C1	= 100 u/6V3
IC1	= UAA3000 (VALVO)
Tri1	= TIC206 D
S1	= einpoliger Taster



Drahtbrücken zur Einstellungen von Minuten oder Stunden:

#     Minuten:         Stunden:

1     J1,J5            J1 
2     J2,J5            J2 
3     J1,J2,J5         J1,J2 
4     J3,J5            J3 
5     J1,J3,J5         J1,J3 
6     J2,J3,J5         J2,J3 
7     J1,J2,J3,J5      J1,J2,J3 
8     J4,J5            J4 
9     J1,J4,J5         J1,J4 
10    J2,J4,J5         J2,J4 
11    J1,J2,J4,J5      J1,J2,J4 
12    J3,J4,J5         J3,J4 
13    J1,J3,J4,J5 	
14    J2,J3,J4,J5      J2,J3,J4 
15    J1,J2,J3,J4,J5   J1,J2,J3,J4 

 
 
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